Nach dem Feierabend auf den Flugplatz

Da die Wettervorhersage fürs Wochenende nicht ganz so der Knaller ist, bin ich heute nach der Arbeit nochmal auf den Flugplatz, um mal wieder den 3D-Strike ein wenig zu bewegen und auch die Avanti mit der Atom einzufliegen. Beim Strike stand dabei erstmal das Einstellen der Empfindlichkeiten für Kopf und Heck in den verschiedenen Drehzahlen an. Das ging aber echt zügig, da ich die Gainkanäle bei der Atom jetzt über die Trimmung für Heck (Heckgyro) und Nick (Kopfgyro) ganz bequem im Flug flugphasenabhängig einstellen kann. Mit optimierten Werten liegt der Heli jetzt nochmal stabiler und lässt sich komplett reproduzierbar bewegen. Dazu liegt er super angenehm am Knüppel. Ich bin echt froh, wieder auf das Axon umgestiegen zu sein. 🙂
Die Avanti geht auch mit dem neuen Sender wieder super. Ein bisschen Querruder nach rechts getrimmt und fertig. Ansonsten liegt sie klasse am Knüppel und macht riesen Spaß. Ich muss die Kiste einfach öfter mit auf den Platz nehmen. 🙂

Bissel Geburtstagsfliegen mit dem Goosky Legend

Heute habe ich mir als „Geburtstagsfreiheit“ zwei Flüge mit dem Goosky S2 gegönnt. Der erste fand heute früh vor der Arbeit hinter der Firma statt – bei gerade mal 4 Grad. Der zweite heute Nachmittag im Garten. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht, den Kleinen durch die Luft zu scheuchen. Inzwischen habe ich ein ganz stimmiges Setup gefunden, mit dem auch das Fliegen auf engstem Raum richtig gut geht. Das werde ich die Tage mal noch vorstellen. 🙂

Was ein Wochenende in Uetze

Gestern Abend sind Maximilian und ich nach einem turbulenten (im wahrsten Sinn des Wortes) Wochenende wieder gut daheim angekommen. Das Wetter war deutlich mehr als durchwachsen; Wind mit Böen von über 50 km/h, viel Regen (ich weiß: die Natur braucht den) und Temperaturen knapp über 10 Grad waren jetzt nicht unbedingt das, was wir uns gewünscht hätten. Wie dem auch sei: die Organisation und wir Teilnehmer haben das Beste draus gemacht und jede fliegbare Sekunde sinnvoll genutzt. So haben wir es am Ende tatsächlich noch geschafft, am Sonntag wenigstens noch ein Finale F3C fliegen zu können. Ich gebe zu, dass meine Lust sich aufgrund kalter Finger stark in Grenzen gehalten hat. Aber so ne DM ist am Ende eben kein Kindergeburtstag. Also Augen zu und durch. Und wenn das Wetter dann mal ganz zum Abbruch zwingt, geht man eben Kegeln. 😉
Meine Vorrundenflüge waren leider nicht ganz so, wie ich mir das gewünscht hätte. Könnte man jetzt auf’s Wetter schieben. Aber vielleicht hätte ich die wenige freie Zeit (theoretische 6 Wochen; Familienurlaub und anderes lassen das dann schnell schrumpfen) seit Schorndorf besser für’s Training genutzt statt am Heli rumzubasteln oder Stabi und Sender zu wechseln. Der Strike fühlt sich zwar mit dem aktuellen Setup richtig angenehm an, aber ich muss mich eben noch dran gewöhnen. Am Ende reichte es dann einfach nur für den siebten (und in Ermangelung weiterer Teilnehmer letzten Platz) des Wochenendes. Die Abstände zu Björn und Jürgen vor mir waren dabei gar nicht sooo riesig und wären mit etwas Training sicher überwindbar gewesen. Umso ärgerlicher eigentlich… Im Finale zog ich dann doch noch mit Björn gleichauf (gleiche Punktzahl). Jürgen konnten wir sogar hinter uns lassen. Dabei haben Jürgen und ich bei der Autorotation komplett verzockt und mussten zur Vermeidung einer Außenlandung sogar die Motoren wieder zuschalten. 🙁
In der Gesamtwertung hat’s dann für mich in der DM trotzdem noch für Platz 6 gereicht, über den ich bei meiner ersten Teilnahme nach so langer Zeit natürlich super glücklich bin. Und natürlich motiviert das, die Sache dann kommendes Jahr deutlich ernster anzugehen. Der Heli ist mechanisch jetzt eigentlich soweit fertig und das Setup passt grundsätzlich. Da ist jetzt das Finetuning zu machen. Außerdem ist ein Rumpf schon sozusagen im Anrollen. Und natürlich muss ich mehr und ernsthafter trainieren, um einfach das Programm mitsamt aller Positionen mal so richtig zu verinnerlichen. Früher konnte ich das damalige Programm sozusagen im Schlaf und den Stand habe ich noch bei Weitem nicht. Nach der DM ist eben vor der DM. 😉
Für Christoph ist es erwartungsgemäß besser gelaufen. Der hat mal wieder ganz gemütlich alle Durchgänge, die geflogen wurden, abgeräumt und ist am Ende mit 12000 Punkten verdient Deutscher Meister F3N geworden. Genauso souverän ist auch Eric Weber mit 9000 Punkten durchmarschiert. Herzlichen Glückwunsch!
Zuletzt möchte ich mich noch bei allen bedanken, ohne die ich diese Saison nicht so durchgezogen hätte: Allen voran mal bei meiner Familie, die dabei immer hinter mir stand und Verständnis gezeigt hat, wenn ich mal wieder im Keller verschwunden oder mal „schnell auf den Platz“ gegangen bin. Dann Uwe Naujoks, der mich dankenswerterweise überredet hat, wieder mitzumachen. Alex Küng, der mit dem Strike 7.1 einfach einen genialen Heli auf die Beine gestellt hat und zudem auch meine diversen Modifikationen für die F3C-Fliegerei immer mit einem Lächeln erträgt.
Die Komponenten von Kontronik haben wie immer super funktioniert. Die Akkus von GensAce haben meine Misshandlungen (ja – ich habe manchmal auch nur 5% drin gelassen, wenn ich mal gerade dabei war) klaglos überstanden. Es ist ein echt gutes Gefühl, wenn man sich auf die Technik verlassen kann. 🙂 Vielen Dank auch an Rüdiger Feil für das unkomplizierte Organisieren der Funtech F3C-Blätter (gehen richtig gut) und Joachim Eulefeld, der dafür gesorgt hat, dass die Umstellung auf das Axon so schnell ablaufen konnte.

In Uetze angekommen

Nach 5 Stunden Fahrt sind Maximilian und ich heute Nachmittag in Uetze angekommen. Das Wetter ist – sagen wir mal – durchwachsen. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung unter den Teilnehmern gut. 🙂 Ich habe bei dem starken Wind einen Testflug mit meinem F3C-Strike gemacht, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden war. Für gerade mal zwei Einstellflüge die Woche mit der Atom fühlt sich das alles sehr gut an. Mal gucken, ob das morgen auch so läuft…

Im KONTRONIK-Team

Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass ich seit kurzem Mitglied des KONTRONIK-Teams bin.
Ich kenne die Komponenten von KONTRONIK nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Bereits 2004 setzte ich einen JAZZ 55-10-32 in meinem 600er E-Heli X-Xite ein. Später begleitete mich dieser geradezu legendäre Regler (damals ging ja eigentlich nichts daran vorbei) auch in der DM F3C, wo ich ihn in einer Variante mit Zusatzkühlkörper (hat mir damals Stefan Reusch modifiziert) auch im 700er Heli eingesetzt habe. Später waren es dann die JIVE-Regler und dann natürlich auch die KOSMIK und KOLIBRI. Und bisher hat mich noch nie ein Regler aus dem Hause KONTRONIK im Stich gelassen. Das gleiche trifft natürlich auch auf die Motoren aus Rottenburg zu, die mich in Sachen Leistung und Laufverhalten ebenfalls nie enttäuscht haben.
Von daher freue ich mich riesig, jetzt diesem super Team anzugehören. 🙂

Mit Tobi Wilhelm fliegen gewesen

Heute Nachmittag waren Maximilian und ich mit Tobi Wilhelm fliegen. Tobi hatte seinen Tron 5.8 (hat er gerade in ROTOR vorgestellt) dabei. Maximilian hatte die Funcub und seinen Rex mit und ich meinen F3C-Strike, der jetzt auch auf die Atom umgestellt ist und den Goosky S2.
Da ich mit Tobi ja einen echt kompetenten Fluglehrer am Platz hatte, durfte Maximilian heute mit Tobi als Lehrer fliegen. Und wie ich es mir dachte, hören Kids einfach auf einen „fremden“ viel besser als auf den eigenen Papa. Jedenfalls hat Maximilian konzentriert die Übungen geflogen, die Tobi ihm vorgegeben hat. Hat richtig Spaß gemacht, dabei zuzusehen. Mit der Funcub hat er dann richtig Gas gegeben. Ich bin gespannt, wann er da die Belastungsgrenze erreicht…
Mein F3C-Strike fliegt mit der Atom genauso super wie vorher. Ich habe einmal Vorrunde und einmal Finale geflogen und mich mit der neuen Fernsteuerung so richtig wohl gefühlt. Das Stickfeeling ist um Welten besser als das meiner alten Steuerung. Jetzt freue ich mich auf den letzten Teilwettbewerb in Uetze am kommenden Wochenende. 🙂

Sonntagnachmittag endlich mal wieder mit Maximilian fliegen gewesen

Gestern Nachmittag kam dann endlich mal wieder Maximilian zu seinem Recht. Durch unter anderem unseren Urlaub hatte er leider fast 4 Wochen Pause. Klar war er in der Zeit auch immer wieder am Heli-X, aber die Realität ist ja dann doch schöner. Und so sind wir dann mit seiner Funcub, dem T-Rex 470 und meinem Goosky Legend S2 auf den Flugplatz gefahren. Und ich muss sagen: Maximilian ist gestern richtig toll geflogen. Super konzentriert und sauber. Auch beim Heli musste ich von Anfang bis Ende kein einziges Mal eingreifen. Wenn er da die ersten Kunstflugfiguren drauf hat, wird dann abgenabelt. 🙂
Ich habe den Goosky noch schnell auf eine Futaba T14SG umgestellt, die ich günstig bekommen habe (vielen Dank, Bernd). Ich hatte die „alten“ Steuerknüppel von Futaba als viel besser in Erinnerung als die der 16iz. Die ist ja ansonsten echt ein geiler Sender, aber die Knüppel haben mir nie zu 100% gefallen. Entweder mit weicheren Federn eigentlich zu unpräzise in der Mitte oder mit den harten Originalfedern schon zu hart. Und tatsächlich sind die Steuerknüppel der 14SG spürbar besser. Ich werde also für S-FHSS-BNF und Lehrer-Schüler mit Maximilian die 14SG behalten und meine Modelle mit der Atom fliegen. 🙂

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