Bissel Geburtstagsfliegen mit dem Goosky Legend

Heute habe ich mir als „Geburtstagsfreiheit“ zwei Flüge mit dem Goosky S2 gegönnt. Der erste fand heute früh vor der Arbeit hinter der Firma statt – bei gerade mal 4 Grad. Der zweite heute Nachmittag im Garten. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht, den Kleinen durch die Luft zu scheuchen. Inzwischen habe ich ein ganz stimmiges Setup gefunden, mit dem auch das Fliegen auf engstem Raum richtig gut geht. Das werde ich die Tage mal noch vorstellen. 🙂

Erste Flüge mit der Atom im Strike

Gestern Vormittag war es dann soweit. Ich habe mir den 3D-Strike und die neue PowerBox Atom geschnappt und bin raus auf den Flugplatz. Nach einem kurzen Check habe ich den Motor eingeschaltet und den Heli abgehoben. Das Stickfeeling ist trotz identischer Einstellung ein ganz anderes. Die Reaktionen kommen irgendwie zackiger, was ich aber auf das andere Laufverhalten der Hallsensoren gegenüber den Potis in der 16iz zurückführe. Das muss ich wohl mit etwas Expo entschärfen oder mich dran gewöhnen. Ansonsten liegt die Atom richtig klasse in der Hand. Nach einer kurzen Eingewöhnung habe ich mich super wohl damit gefühlt und bin richtig froh, mir diesen Sender gegönnt zu haben. 🙂
Nach einem 3D-Flug habe ich dann noch einen Flug F3C mit dem 3D-Heli geflogen und war eigentlich baff erstaunt, wie schön der das mitgemacht hat. Mit dem gleichen Setup abgesehen vom Stabi habe ich ja den ersten Wettbewerb in Göttingen bestritten und habe danach dann angefangen, mir ein F3C-Modell aufzubauen. Letzteres liegt schon in Summe ruhiger, aber der Unterschied war jetzt gar nicht so krass, wie ich das erwartet hatte. Wie dem auch sein: Ich werde dann die Tage wohl doch noch die F3C-Kiste auf die Atom umstellen, obwohl der ursprüngliche Plan eigentlich zwar, den Wettbewerb in Uetze noch mit der Futaba zu fliegen. Aber ich kam einfach so gut mit dem Steuergefühl zurecht, dass ich mir den Stress des Umrüstens und vor allem der Testflüge dann wohl doch noch antun werde. 🙂

Wieder am F3C-Strike rumgeschraubt

Nachdem ich die längere Rotorwelle im F3C-Strike verbaut hatte, habe ich zunächst die größere Länge durch längere Rotorkopfgestänge ausgeglichen. Dabei musste außerdem der Arm des Mitnehmers verlängert werden. Durch den langen Hebel konnte der sich jetzt aber dann etwas verwinden, wenn man die Taumelscheibe gegen den Rotorkopf verdrehte. Ich denke zwar, dass die Belastung im Flug gar nicht so groß ist, als dass das ein Problem ist; mein innerer Monk konnte das aber trotzdem nicht so lassen. Also habe ich bei Live-Hobby 15 mm längere Gestänge eines Mitbewerbers (mit Links-Rechts-Gewinde auch super genau einstellbar) für die Taumelscheibe bestellt und damit die Taumelscheibe nach oben verlegt. Ebenso wurde dann auch die Taumelscheibenführung mittels eines Adapters um 15 mm nach oben versetzt. So kommen jetzt am Rotorkopf wieder die alten Gestänge und der kurze Mitnehmerarm zum Einsatz. 🙂
Und wo ich gerade mal dabei war, habe ich auch mal eine Komplettwartung am Rotorkopf gemacht. Einfach mal komplett zerlegt, die Lager geprüft (noch alle ok) und die Dämpfungsgummis gewechselt. Und bei der Gelegenheit habe ich auch mal wieder das zentrale Schlaggelenk eingebaut. Schließlich habe ich in der Zwischenzeit doch einiges am Setup geändert, so dass ich neugierig war, wie sich das jetzt anfühlt. Und ein Testflug während einer Regenpause heute zeigte dann, dass das tatsächlich sehr gut geht. Der Heli liegt im Schweben immer noch super smooth, hat aber im Kunstflug etwas an Präzision gewonnen. Also lasse ich das jetzt mal drin. 🙂

F3C-Strike etwas verlängert

Der Strike kann ab Werk ja eigentlich „nur“ Rotorblätter bis 720 mm Länge. Ich fliege inzwischen aber ja 730er Blätter auf der F3C-Maschine. Damit „überlappten“ die Blätter minimal mit dem Heckrotor. Für 3D wäre das so nicht fliegbar gewesen. Der etwas ruhigere F3C-Flugstil lässt das aber schon zu. Nichtsdestotrotz wollte ich das natürlich ändern. Nun ist das bei einem Zahnriemen-Heck natürlich nicht ganz so trivial, da man erstmal einen längeren Riemen finden muss, der dann auch noch zum Heli passt. In meinem Fall bringt ein längerer HTD-3-Riemen aus einem anderen Heli die benötigten etwa 2 cm mehr Länge. Von Heli-Pro habe ich dann noch ein unbearbeitetes Heckrohr bekommen, das ich auf die passende Länge gekürzt habe. Und voila: nun ist da genug Luft, dass auch 740er Blätter noch passen würden. 🙂
Der ganze Umbau hat insgesamt etwa 2 Stunden gedauert. Neben dem anderen Heckrohr musste ich noch das Heckservo auf der anderen Seite des Halters montieren, da dieser sonst mit dem hinteren Haubenhalter kollidiert wäre. Außerdem mussten die Gens-Ace-Akkus ein Stück nach vorne, um den Schwerpunkt wieder an die richtige Position zu bringen. Als das Werk dann vollbracht war, bin ich schnell mit dem Heli in den Garten, um wenigstens einen kurzen Schwebetest zu machen. Der Heli läuft erwartungsgemäß immer noch einwandfrei. 🙂

Ein wenig Goosky-Tuning betrieben

Wohl dem, der einen 3D-Drucker hat. Vor kurzem hat Ian Contessa auf Facebook einen Halter für die Akkubuchse gezeigt und dann auch die CAD-Daten dazu auf Thingiverse hochgeladen. Die Idee dazu hat mir unheimlich gut gefallen, so dass ich das Teil runtergeladen, noch ein wenig für mich modifiziert und dann gedruckt hab. Das Einsetzen und Anschließen des Akkus ist damit jetzt viel einfacher und das Mehrgewicht ist echt zu verschmerzen. Coole Sache. Danke, Ian. 🙂

Wieder auf dem F3C-Tripp

Heute habe ich dem F3C-Strike eine 15 mm längere Rotorwelle verpasst. Die Welle nebst der zugehörigen längeren Gestänge hat mir Alex Küng zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle mal für die Hilfe. 🙂
Natürlich wurde das dann gleich heute Nachmittag ausprobiert. Im Schweben liegt der Heli nun viel ruhiger. Der tiefere Schwerpunkt bringt also wirklich was. In den Fahrtfiguren habe ich außer bei den Rollen, wo ich jetzt ein etwas anderes Pitch-Timing brauche, zum Glück keinen echten Unterschied bemerkt. Auch am Axon habe ich noch etwas rumgestellt und nähere mich – glaube ich – so langsam dem Optimum für meine Bedürfnisse. Sobald ich mit dem Setup komplett durch bin, stelle ich dann auch mal meine Settings online. Alles in allem hat es heute wieder richtig Spaß gemacht. 🙂

Der S2 ist wieder wie neu

Nach dem kleinen Missgeschick, das mich das Seitenleitwerk des S2 gekostet hat, habe ich gestern noch aus dem Urlaub bei https://www.tmrf-shop.de/ ein neues Leitwerk und bei der Gelegenheit auch gleich einen zweiten Akku bestellt. Und heute komme ich heim und das Paket steht bereits vor der Tür. Sehr cool. Gerade bei einem Heli, wo man eher mal mutig mit ist, ist eine gute und schnelle Ersatzteilversorgung ja ultrawichtig. 🙂

Letzter Flug im Schwarzwald

Ratz-fatz ist der Urlaub rum und morgen geht’s wieder heim. Und so durfte der Legend S2 heute zum letzten Mal die Luft hier oben auf 700 Meter verwirbeln. Das hat nochmal richtig Spaß gemacht und natürlich wird er auch zu Hause noch viel zum Einsatz kommen. 🙂

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