Wieder am F3C-Strike rumgeschraubt

Nachdem ich die längere Rotorwelle im F3C-Strike verbaut hatte, habe ich zunächst die größere Länge durch längere Rotorkopfgestänge ausgeglichen. Dabei musste außerdem der Arm des Mitnehmers verlängert werden. Durch den langen Hebel konnte der sich jetzt aber dann etwas verwinden, wenn man die Taumelscheibe gegen den Rotorkopf verdrehte. Ich denke zwar, dass die Belastung im Flug gar nicht so groß ist, als dass das ein Problem ist; mein innerer Monk konnte das aber trotzdem nicht so lassen. Also habe ich bei Live-Hobby 15 mm längere Gestänge eines Mitbewerbers (mit Links-Rechts-Gewinde auch super genau einstellbar) für die Taumelscheibe bestellt und damit die Taumelscheibe nach oben verlegt. Ebenso wurde dann auch die Taumelscheibenführung mittels eines Adapters um 15 mm nach oben versetzt. So kommen jetzt am Rotorkopf wieder die alten Gestänge und der kurze Mitnehmerarm zum Einsatz. 🙂
Und wo ich gerade mal dabei war, habe ich auch mal eine Komplettwartung am Rotorkopf gemacht. Einfach mal komplett zerlegt, die Lager geprüft (noch alle ok) und die Dämpfungsgummis gewechselt. Und bei der Gelegenheit habe ich auch mal wieder das zentrale Schlaggelenk eingebaut. Schließlich habe ich in der Zwischenzeit doch einiges am Setup geändert, so dass ich neugierig war, wie sich das jetzt anfühlt. Und ein Testflug während einer Regenpause heute zeigte dann, dass das tatsächlich sehr gut geht. Der Heli liegt im Schweben immer noch super smooth, hat aber im Kunstflug etwas an Präzision gewonnen. Also lasse ich das jetzt mal drin. 🙂

F3C-Strike etwas verlängert

Der Strike kann ab Werk ja eigentlich „nur“ Rotorblätter bis 720 mm Länge. Ich fliege inzwischen aber ja 730er Blätter auf der F3C-Maschine. Damit „überlappten“ die Blätter minimal mit dem Heckrotor. Für 3D wäre das so nicht fliegbar gewesen. Der etwas ruhigere F3C-Flugstil lässt das aber schon zu. Nichtsdestotrotz wollte ich das natürlich ändern. Nun ist das bei einem Zahnriemen-Heck natürlich nicht ganz so trivial, da man erstmal einen längeren Riemen finden muss, der dann auch noch zum Heli passt. In meinem Fall bringt ein längerer HTD-3-Riemen aus einem anderen Heli die benötigten etwa 2 cm mehr Länge. Von Heli-Pro habe ich dann noch ein unbearbeitetes Heckrohr bekommen, das ich auf die passende Länge gekürzt habe. Und voila: nun ist da genug Luft, dass auch 740er Blätter noch passen würden. 🙂
Der ganze Umbau hat insgesamt etwa 2 Stunden gedauert. Neben dem anderen Heckrohr musste ich noch das Heckservo auf der anderen Seite des Halters montieren, da dieser sonst mit dem hinteren Haubenhalter kollidiert wäre. Außerdem mussten die Gens-Ace-Akkus ein Stück nach vorne, um den Schwerpunkt wieder an die richtige Position zu bringen. Als das Werk dann vollbracht war, bin ich schnell mit dem Heli in den Garten, um wenigstens einen kurzen Schwebetest zu machen. Der Heli läuft erwartungsgemäß immer noch einwandfrei. 🙂

Wieder auf dem F3C-Tripp

Heute habe ich dem F3C-Strike eine 15 mm längere Rotorwelle verpasst. Die Welle nebst der zugehörigen längeren Gestänge hat mir Alex Küng zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle mal für die Hilfe. 🙂
Natürlich wurde das dann gleich heute Nachmittag ausprobiert. Im Schweben liegt der Heli nun viel ruhiger. Der tiefere Schwerpunkt bringt also wirklich was. In den Fahrtfiguren habe ich außer bei den Rollen, wo ich jetzt ein etwas anderes Pitch-Timing brauche, zum Glück keinen echten Unterschied bemerkt. Auch am Axon habe ich noch etwas rumgestellt und nähere mich – glaube ich – so langsam dem Optimum für meine Bedürfnisse. Sobald ich mit dem Setup komplett durch bin, stelle ich dann auch mal meine Settings online. Alles in allem hat es heute wieder richtig Spaß gemacht. 🙂

Der F3C-Strike läuft jetzt auf Axon

Ihr merkt, es gab viel zu berichten die letzten Tage. Und hier geht’s schon weiter. Parallel zu meinen Experimenten mit dem Legend S2 habe ich natürlich auch meinen F3C-Strike auf Axon umgerüstet. Als Empfänger benutze ich den kleinen und leichten 6-Kanal R7006SB FASSTest (lässt sich auch auf FASST umstellen – ich wusste vorher nicht, dass es solche Kombiempfänger gibt) von Futaba. Der passt zusammen mit dem Axon und dem Stützakku prima auf die RC-Platte vorne unter dem KOSMIK. Da beim Axon die Buchsen für Servos und USB ja nach oben weggehen, musste ich mir noch einen flachen Winkel-USB-Stecker basteln, um im eingebauten Zustand noch dranzukommen.
Jetzt musste das natürlich getestet werden. Und tatsächlich fand ich gestern um halb neun (also kurz vor Sonnenuntergang) noch Zeit, schnell auf den Flugplatz zu gehen. Einstellflüge in der Dämmerung – yeah. Aber was muss, das muss. Trotz eher moderater Sicht (vor allem beim zweiten Flug um kurz vor neun) waren zwei Flüge drin, wobei beim zweiten die „Hauben-Innenbeleuchtung“ durch die Axon-LEDs schon echt gut sichtbar war.
Der Heli liegt super ruhig in der Luft und schon echt schön am Knüppel. Ich muss mich jetzt eigentlich nur noch mit den Drehraten und Expo auf das passende Maß einschießen, ehe ich wieder richtig damit trainieren kann. Interessant ist, was mir bei beiden Strike nach der Umstellung aufgefallen ist: Mit dem CGY zeigten beide Helis im Schweben hin und wieder ein leichtes „Nickeln“, das ich nicht wegbekommen konnte. Ich schob es letztlich auf die Dämpfung des Helis, der ja nunmal als 3D-Modell und nicht als reinrassiger Schweber konzipiert ist. Doch tatsächlich tritt das mit dem Axon nicht mehr auf. 🙂

Ein F3C-Trainingsflug war drin

Nach der Arbeit hatte ich spontan Lust, noch einen Flug zu machen. Also schnell den F3C-Strike geschnappt und ab auf den Flugplatz. Der Wind war mal wieder recht böig, aber insgesamt war es ein echt guter Flug. Sogar die Auros sind allesamt in den Kreis gegangen. 🙂

Grillfest mit Heliübergabe

Gestern war ich ja zusammen mit Maximilian beim Global 3D. Dazu kommt auch noch ein etwas längerer Post, sobald ich mehr Zeit habe. Heute stand dann ein Grillfest beim Verein in Waldalgesheim (richtig: da, wo wir uns alle in zwei Wochen zum Helitreffen einfinden). Und, da gestern ein Bekannter vom dortigen Verein einen Strike bei live-hobby.de gekauft hat, nahm ich den spontan beim Global 3D mit, um ihn heute zu übergeben. 🙂
Natürlich wollten Maximilian und ich auch fliegen. Leider haben sich bei seiner Slick die Querruderscharniere gelöst, so dass die Ruder direkt nach dem Start stark flatterten. Daher blieb es bei einem kurzen Flug. Ich hatte den 3D-Strike dabei und konnte damit zwei Flüge (einen recht aggressiven und einen echt schönen mit mittlerer Drehzahl) machen. Das hat echt Spaß gemacht und ich freue mich schon, Euch alle in zwei Wochen dort wiederzusehen. 🙂

Wieder bissel was an der F3C-Maschine optimiert

Gestern ist mir beim Schweben das erste Mal (war aber auch das erste Mal mit wirklich wenig Wind) aufgefallen, dass mein F3C-Strike eine ganz (!!!) leichte Neigung nach vorne hat, also von allein im Schweben nach vorn weg will. Die ganze Zeit ist mir das durch den Wind gar nicht explizit aufgefallen. Mir war aber direkt klar, was die Ursache dafür war: der Schwerpunkt lag zu weit vorn.
Durch meine diversen Umbauten (Gyro nach vorn, kürzeres und damit leichteres Leitwerk hinten, die 3D-gedruckte untere Haubenverlängerung und der neue Haubenhalter-Adapter) ist schon einiges Gewicht nach vorn gewandert. Und ich habe tatsächlich nach dem Umbau den Schwerpunkt nicht gecheckt. Das habe ich dann heute nachgeholt und musste den Akku ca. 2 cm weiter nach hinten verfrachten, um den Schwerpunkt unter die Rotorwelle zu bekommen.
Da wir heute mit der Familie unterwegs waren, hatte ich dann erst heute Abend Zeit, das zu überprüfen. Und tatsächlich: die Tendenz, nach vorne zu marschieren, ist nun komplett verschwunden. 🙂

F3C-Strike bei Wind getestet

Wie bereits gestern erwähnt, habe ich für den F3C-Strike noch einen Ansatz für die Haube gedruckt, damit sie unten mit den Kufen endet. Den habe ich heute noch schnell etwas angepasst und an die Haube geklebt. Da ich das Teil gleich schwarz gedruckt und dann etwas überschliffen habe, passt es eigentlich ganz gut zur Haube, finde ich. 🙂
Heute am späten Nachmittag stand dann der Test an. Maximilian war auch wieder mit dabei und wollte eigentlich mit seiner Slick fliegen. Leider machte der starke und böige Wind (siehe hier) ihm da einen Strich durch die Rechnung . Für mein F3C-Training sind aber solche Bedingungen natürlich perfekt. Das macht die Finger flott und übt beim Aussteuern…
Der F3C-Strike hat sich dann von seiner besten Seite gezeigt. Durch die nun gerade angebrachten Kufen entfällt das Nick ziehen nach dem Abheben, mit dem man das nach vorne geneigt stehende Modell sonst gerade richten muss, und man kann sich direkt auf die eigentliche Flugaufgabe konzentrieren. Und auch beim Landen kann man nun komplett gerade aufsetzen, was die Sache ebenfalls deutlich erleichtert. Ich finde auch, dass der modifizierte Heli im Flug echt gut aussieht. 🙂
Auch die Kunstflug-Figuren sind heute erstaunlich gut gelaufen. Trotz des Windes hab ich die beim zweiten Flug wirklich schön hingekriegt. Das neue Setup passt wirklich richtig gut. Am Ende des Fluges habe ich dann sogar noch auf Anhieb eine saubere Autorotation mitten in den Kreis hinbekommen. Nach mehreren Versuchen beim ersten Flug, wo ich den einen oder anderen Fehler ausmerzen konnte, ein echt guter Abschluss. 🙂

Der F3C-Strike ist einen Schritt weiter

Wie ich bereits in meinem Video angesprochen habe, wollte ich den Strike für F3C gerade auf die Kufen stellen. Also habe ich mich mal wieder ans CAD gesetzt und entsprechende untere Seitenplatten und ein etwas kürzeres Leitwerk gezeichnet. Heute kamen die Teile vom CfK-Fräsbetrieb meines Vertrauens (www.ahltec.de). Die Qualität der Teile war wie immer perfekt, so dass ich sie direkt montieren konnte.
Außerdem habe ich mal wieder den 3D-Drucker bemüht, um einen Adapter für die vordere Haubenaufnahme zu drucken. Die ist ja normal mit dem vorderen Kufenbügel verschraubt. Da der jetzt aber so etwa 30 mm weiter unten sitzt, war das keine Option mehr. Außerdem habe ich noch einen Ansatz für die Haube gezeichnet, so dass sie unten wieder auf Höhe des Chassis endet. Das liegt gerade auf dem Drucker. 🙂
Morgen wird dann getestet, wie sich das im Flug bemerkbar macht.

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